Hils

http://wikimapia.org/36169248/de/Hils

Von Maps for Free (cropped/reworked by bdk) – relief map from maps-for-free.com including 2 layers “waterbodies” and “admin areas” – slightly reworked (names added etc.), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3430180

Der Hils,
südlich des Ith im Leinebergland gelegen, wird zu den interessantesten und schönsten Höhenzügen Norddeutschlands gezählt. Das liegt schon allein an dem oval geformten Verlauf seines ausgeprägten Kammes, der eine vielfältig strukturierte Mulde umschließt. In ihr liegen die Orte Grünenplan und Kaierde, während der dritte Hilsort Delligsen in der einzigen Öffnung des Runds im Osten liegt. Vor allem Geologen sind fasziniert von diesem Landschaftsbild und seiner Entstehung. Als nämlich das riesige Oval der Mulde durch Brüche im Erdinneren einsank, wurde der aus dem besonders harten Hilssandstein bestehende Kamm herausgehoben. In der Hilsmulde aber blieben drei Erhebungen stehen, der Hohe Heimberg, der Idtberg und der Fahrenberg. Sie weisen die gleiche Schichtung auf wie die tiefliegende Mulde und werden deshalb als Zeugenberge bezeichnet. Auf ihnen liegt Kreidekalk an, ähnlich wie auf den Sieben Bergen nördlich der Leine. Hier wie dort gibt es eine besonders interessante Vegetation mit einer ausgeprägten Frühlingsflora und Orchideen. Dem Wanderer, der im Herbst vom Waldrand des Fahrenberg aus über die gepflügten Felder schaut, bietet sich zudem ein ungewöhnliches Bild: Wie gekalkt wirken die Äcker, sind sie doch dicht besät mit weißen Kalksteinen bis zu Handtellergröße.